Select - Peter F. Prochazka-Wegenstein  
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Führen heißt nicht nur fordern und fördern, Führen heißt nicht nur mutig vorangehen, auch im unbekannten und unwegsamen Gelände der wirklichen, existierenden Seinsheit, Führen heißt bewirken und bewegen. Führen heißt Menschen berühren und orientieren, gemäß der ihnen eigenen Richtung, wie jener der Gemeinschaft und ihrer Ziele, vorgegeben und übergeordnet. Es sind die maßgebenden Menschen, die ihrer Zeit und Umwelt aus der Kraft der aufgenommenen, der auf sich genommenen Verantwortung Maßstäbe setzen und Spielregeln bestimmen für den konstruktiven Umgang miteinander.

Der richtige Umgang mit anderen beginnt richtigerweise immer wieder neu beim kritischen Umgang mit sich selbst wofür unsere Arbeit bewusste Wachheit und gewollte Aufmerksamkeit zu schärfen sucht. Denn der kritische Umgang mit sich selbst beginnt erst dort, wo man sich von sich selbst nichts mehr gefallenlässt!

Wirklich und wirksam selbstkritisch wird das Verhältnis zu sich selbst erst aus der distanzierenden Betrachtung des Alltags-Ego und Allerwelts-Ich mit seiner Vielfalt an Verliebtheiten in eigene Schwächen und Eitelkeiten, die den weiteren Weg der Entwicklung hemmen. Selbterkenntnis ist nicht nur der vielgerühmte und selten gegangene erste Schritt zur Veränderung, sondern sie geht tatsächlich aller anderen Erkenntnis als "condition sine qua non" also einer unerlässlichen Bedingung voraus.

Erst aus dieser Erkenntnis des in seiner menschlichen Fehlsamkeit so vielfach unvolkommen angelegten und durch eigene Anstrengung verbesserungsbedürftigen Selbstbildes können schließlich Größe und Großzügigkeit erwachsen, die auch dem anderen den oft schmerzlichen (Um-)Weg zu sich selbst erkennen lässt und weist.

(Zen in der Kunst sich selbst und andere zu führen.)

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